Global Electricity Initiative

Die Global Electricity Initiative (GEI) hat zum Ziel, Energieversorger und politische Entscheidungsträger bei ihren Bemühungen um diese Balance zwischen einer umfassenden Elektrifizierung der Welt einerseits, und den Anstrengungen beim Klimaschutz andererseits, zu unterstützen.

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Aktuell haben 1.2 Mrd. Menschen weltweit keinen Zugang zu elektrischer Energie. Dies führt zu weitreichenden wirtschaftlichen, sozialen und gesundheitlichen Nachteilen. Wer keinen Zugang zu Strom hat, hat kaum Entwicklungschancen. Seit seiner Gründung vor 90 Jahren, setzt sich der WEC für eine universelle, nachhaltige und bezahlbare Energieversorgung ein und unterstützt dabei auch die UN-Initiative „Sustainable Energy for All“ (SE4All).

Eine der größten zukünftigen Herausforderung für den Energiesektor ist die Balance zwischen einer umfassenden Elektrifizierung der Welt einerseits, und den Anstrengungen beim Klimaschutz andererseits. Die Global Electricity Initiative (GEI) hat zum Ziel, Energieversorger und politische Entscheidungsträger bei ihren Bemühungen um diese Balance zu unterstützen. GEI wurde 2011 am Rande der COP-17 Konferenz in Durban ins Leben gerufen. Neben dem World Energy Council tragen auch das World Business Council for Sustainable Development (WBCSD) und die Global Sustainable Electricity Partnership (GSEP) die Initiative mit. Die GEI ist das größte internationale Netzwerk von Stromversorgungsunternehmen, das über 80 Prozent der weltweiten Stromerzeugungskapazitäten repräsentiert.

Im Rahmen von GEI werden umfassende Informationen sowie Best Practice Beispiele für den verbesserten Zugang zu bezahlbarer und sauberer Elektrizität gesammelt und analysiert. Alle technischen, umweltpolitischen, wirtschaftlichen und gesellschaftspolitischen Informationen dienen als strategische Grundlage und belastbare Faktenbasis für Entscheidungsträger aus Politik und Wirtschaft sowie für Investoren.

Anlässlich der Klimakonferenz in Lima veröffentlicht der World Energy Council einen Bericht der „Global Electricity Initiative“, Darin werden unter anderem die Ergebnisse einer CEO-Befragung dargestellt:

  • Für die Stromversorger ist Klimawandel bereits Realität. Für alle ist die Anpassung an den Klimawandel genauso wichtig wie Klimaschutzmaßnahmen.
  • Erneuerbare Energien haben die größten Zuwachsraten in der Stromversorgung. Trotzdem bleiben fossile Energieträger bis mindestens 2035 dominierend.
  • Als weitere Technologien zum Klimaschutz werden Carbon Capture and Storage (CCS), Stromspeicher sowie Smart Grids genannt.
  • Diese und andere Klimaschutzmaßnahmen erfordern klare und langfristige politische Rahmenbedingungen, allen voran einen angemessenen CO2-Preis.
  • Regionale Integration sehen die Befragten als wichtigen Trend. Die internationale Kooperation im Stromsystem über Ländergrenzen hinweg nutze der Integration erneuerbarer Energien und stärke die Versorgungssicherheit.

Hier finden Sie die gesamten Ergebnisse zur Befragung.